Jahresbericht des Versicherungsombudsmanns

Am 21. Mai 2015 hat der Ombudsmann für Versicherungen, Prof. Dr. Günter Hirsch, ehemaliger Präsident des Bundesgerichtshofs, seinen Jahresbericht 2014 vorgelegt. Der Ombudsmann für Versicherungen ist eine unabhängige und für Verbraucher kostenfrei arbeitende Schlichtungsstelle (www.versicherungsombudsmann.de ). Laut Jahresbericht hat die Zahl der Beschwerden mit 19.897 Eingaben einen neuen Höchststand erreicht, allerdings befanden sich darunter viele Beschwerden gegen Banken. Rechne man diese unzulässigen Beschwerden heraus, entspreche das Beschwerdeaufkommen (12.815) in etwa der Größenordnung des Vorjahres (12.614).

Unterschiedliche Entwicklungen zeigten sich in den Sparten. Während in der Gebäude-

(+32,3 %) und in der Kfz-Kaskoversicherung (+14,9%) die zulässigen Beschwerden stark zunahmen, konnten in der Kfz-Haftpflicht-

(-12,4%), der Lebens- (-13,5 %) und der

Berufsunfähigkeitsversicherung (-14,0%) Rückgänge verzeichnet werden. 364 Eingaben betrafen die seit 2013 hinzugekommene Zuständigkeit für Realkreditverträge, davon waren 169 zulässig. Die durchschnittliche Verfahrensdauer ist weiterhin erfreulich kurz. Sie liegt zum zweiten Mal in Folge unter drei Monaten.

Quelle: Versicherungsombudsmann, Pressemeldung vom 21. Mai 2015.

 

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